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        <title><![CDATA[Klarmachen ändert]]></title>
        <description><![CDATA[Klarmachen ändert ist eine simple Politische Theorie. Sie setzt bei unserem Fühlen und Denken an und geht davon aus, dass unser Gehirn durch Verständnis verändert werden kann. Durch die Veränderung unseres Gehirns erreichen wir eine Veränderung unseres Verhaltens und mit unserem Verhalten verändert sich die Wirklichkeit. Deshalb ist es eine Poltische Theorie.

Die Klassische Politik ist behavioristisch, unterstellt sie dem Gehirn zurecht eine Konditionierbarkeit. Ob es sich um liberale Belohner, oder konservative Bestrafer handelt spielt keine Rolle. Immer ist die Politik bestrebt, geeignetes Verhalten über Konditionierung herzustellen. Erkenntnistheoretisch wird jedoch sofort klar: Das Wort geeignet, ist nicht geeignet, um Poltisches Handeln zu begründen, es impliziert Relativität und Beliebigkeit die in der Wirklichkeit nicht existieren. Verstehen beinhaltet es in jedem Falle nicht.
     
     Eine auf konditioniertes Verhalten beruhende Gesellschaft muss auf ununterbrochene Kontrolle und Geheimhaltung bauen. Einen freien und Mündigen Bürger im Sinne Kants kann es hier nicht geben.
]]></description>
        <link>https://klamachen.npub.pro/tag/klarmachen/</link>
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Die Klassische Politik ist behavioristisch, unterstellt sie dem Gehirn zurecht eine Konditionierbarkeit. Ob es sich um liberale Belohner, oder konservative Bestrafer handelt spielt keine Rolle. Immer ist die Politik bestrebt, geeignetes Verhalten über Konditionierung herzustellen. Erkenntnistheoretisch wird jedoch sofort klar: Das Wort geeignet, ist nicht geeignet, um Poltisches Handeln zu begründen, es impliziert Relativität und Beliebigkeit die in der Wirklichkeit nicht existieren. Verstehen beinhaltet es in jedem Falle nicht.
     
     Eine auf konditioniertes Verhalten beruhende Gesellschaft muss auf ununterbrochene Kontrolle und Geheimhaltung bauen. Einen freien und Mündigen Bürger im Sinne Kants kann es hier nicht geben.
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      <pubDate>Sun, 15 Sep 2013 07:14:00 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Organologische Verfasstheit]]></title>
      <description><![CDATA[Ein Klarmachbares ist also eine Schicht, eine Menge Klarmachbares, verwoben durch die gemeinsame Repräsentation in der Schicht. Es ist ein Plural.
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      <pubDate>Sun, 15 Sep 2013 07:14:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator><![CDATA[Klarmachen ändert]]></dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Organologische Verfasstheit</h2>
<h1>Organologische Verfasstheit von Klarmachbarem</h1>
<p>Da sich Klarmachbares in und mit dem Gehirn entfaltet, strukturiert es<br>sich analog organologisch, wie das Organ in dem es repräsentiert wird.<br>Die Kategorien der Neurophysiologie finden Anwendung. Klarmachbares ist<br>so in Schichten organisiert und strukturiert und bedarf der<br>Voraussetzung durch das Organ. Neue Schichten bilden sich im Gebrauch[1]<br>und erzeugen die organischen Voraussetzungen. So können die neuen<br>Schichten durch ein Klarmachbares aktiviert und dieses Klarmachbare<br>repräsentiert werden. Ein Klarmachbares ist also eine Schicht, eine<br>Menge Klarmachbares, verwoben durch die gemeinsame Repräsentation in der<br>Schicht. Es ist ein Plural.</p>
<p>Auf der Rationalen Ebene ist es analog zu den Folgerungsmengen, den<br>deduktiven Systemen Alfred Tarskis[2].</p>
<p>Und so können wir sehen wie das Arbeiten am Verständnis ein Strecken der<br>Nerven ist, neue Denkräume zu erschließen, durch die formierte<br>Ausrichtung&nbsp; und Verbindung miteinander. Diese Arbeit ist unsere Arbeit.<br>Die Arbeit zu verstehen, wir müssen uns bemühen, ausrichten, strecken.</p>
<p>Der Lamarkschen Giraffe gleich strecken die Nerven so ihre Enden nach<br>einander aus und tasten nach Verbindungen.</p>
<p>So entsteht das Geflecht der Gedanken aus dem Geflecht der<br>Nervenverbindungen.\</p>
<blockquote>
<p>"...,als die epiphylogenetische<br>Struktur der menschlichen Erinnerung einen psychischen und kollektiven<br>Individuationsprozeß einleitet, der sich im Rahmen einer allgemeinen<br><em>Organologie</em> beschreiben läßt. Aus dieser Perspektive erscheint der<br>psychische Apparat als etwas, das unablässig durch technische und<br>technologische Apparate -und damit auch durch soziale Apparate -<br>rekonfiguriert wird."[3]</p>
</blockquote>
<hr>
<p>[1] <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neuroplastizit%C3%A4t">Neuronale Plastizität</a></p>
<p>[2] fundamenta mathematicae 25,1935:S. 503-526, 26 1936 S. 283-301</p>
<p>[3] Bernard Stiegler, Die Logik der Sorge, S. 20, 1. Auflage, Surkamp<br>2008</p>
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<h1>Organologische Verfasstheit von Klarmachbarem</h1>
<p>Da sich Klarmachbares in und mit dem Gehirn entfaltet, strukturiert es<br>sich analog organologisch, wie das Organ in dem es repräsentiert wird.<br>Die Kategorien der Neurophysiologie finden Anwendung. Klarmachbares ist<br>so in Schichten organisiert und strukturiert und bedarf der<br>Voraussetzung durch das Organ. Neue Schichten bilden sich im Gebrauch[1]<br>und erzeugen die organischen Voraussetzungen. So können die neuen<br>Schichten durch ein Klarmachbares aktiviert und dieses Klarmachbare<br>repräsentiert werden. Ein Klarmachbares ist also eine Schicht, eine<br>Menge Klarmachbares, verwoben durch die gemeinsame Repräsentation in der<br>Schicht. Es ist ein Plural.</p>
<p>Auf der Rationalen Ebene ist es analog zu den Folgerungsmengen, den<br>deduktiven Systemen Alfred Tarskis[2].</p>
<p>Und so können wir sehen wie das Arbeiten am Verständnis ein Strecken der<br>Nerven ist, neue Denkräume zu erschließen, durch die formierte<br>Ausrichtung&nbsp; und Verbindung miteinander. Diese Arbeit ist unsere Arbeit.<br>Die Arbeit zu verstehen, wir müssen uns bemühen, ausrichten, strecken.</p>
<p>Der Lamarkschen Giraffe gleich strecken die Nerven so ihre Enden nach<br>einander aus und tasten nach Verbindungen.</p>
<p>So entsteht das Geflecht der Gedanken aus dem Geflecht der<br>Nervenverbindungen.\</p>
<blockquote>
<p>"...,als die epiphylogenetische<br>Struktur der menschlichen Erinnerung einen psychischen und kollektiven<br>Individuationsprozeß einleitet, der sich im Rahmen einer allgemeinen<br><em>Organologie</em> beschreiben läßt. Aus dieser Perspektive erscheint der<br>psychische Apparat als etwas, das unablässig durch technische und<br>technologische Apparate -und damit auch durch soziale Apparate -<br>rekonfiguriert wird."[3]</p>
</blockquote>
<hr>
<p>[1] <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neuroplastizit%C3%A4t">Neuronale Plastizität</a></p>
<p>[2] fundamenta mathematicae 25,1935:S. 503-526, 26 1936 S. 283-301</p>
<p>[3] Bernard Stiegler, Die Logik der Sorge, S. 20, 1. Auflage, Surkamp<br>2008</p>
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