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        <title><![CDATA[Klarmachen ändert]]></title>
        <description><![CDATA[Klarmachen ändert ist eine simple Politische Theorie. Sie setzt bei unserem Fühlen und Denken an und geht davon aus, dass unser Gehirn durch Verständnis verändert werden kann. Durch die Veränderung unseres Gehirns erreichen wir eine Veränderung unseres Verhaltens und mit unserem Verhalten verändert sich die Wirklichkeit. Deshalb ist es eine Poltische Theorie.

Die Klassische Politik ist behavioristisch, unterstellt sie dem Gehirn zurecht eine Konditionierbarkeit. Ob es sich um liberale Belohner, oder konservative Bestrafer handelt spielt keine Rolle. Immer ist die Politik bestrebt, geeignetes Verhalten über Konditionierung herzustellen. Erkenntnistheoretisch wird jedoch sofort klar: Das Wort geeignet, ist nicht geeignet, um Poltisches Handeln zu begründen, es impliziert Relativität und Beliebigkeit die in der Wirklichkeit nicht existieren. Verstehen beinhaltet es in jedem Falle nicht.
     
     Eine auf konditioniertes Verhalten beruhende Gesellschaft muss auf ununterbrochene Kontrolle und Geheimhaltung bauen. Einen freien und Mündigen Bürger im Sinne Kants kann es hier nicht geben.
]]></description>
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Die Klassische Politik ist behavioristisch, unterstellt sie dem Gehirn zurecht eine Konditionierbarkeit. Ob es sich um liberale Belohner, oder konservative Bestrafer handelt spielt keine Rolle. Immer ist die Politik bestrebt, geeignetes Verhalten über Konditionierung herzustellen. Erkenntnistheoretisch wird jedoch sofort klar: Das Wort geeignet, ist nicht geeignet, um Poltisches Handeln zu begründen, es impliziert Relativität und Beliebigkeit die in der Wirklichkeit nicht existieren. Verstehen beinhaltet es in jedem Falle nicht.
     
     Eine auf konditioniertes Verhalten beruhende Gesellschaft muss auf ununterbrochene Kontrolle und Geheimhaltung bauen. Einen freien und Mündigen Bürger im Sinne Kants kann es hier nicht geben.
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      <pubDate>Sat, 24 Aug 2013 11:22:00 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[Freiheit gibt es nur von der inneren Bedingtheit.]]></title>
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      <pubDate>Sat, 24 Aug 2013 11:22:00 GMT</pubDate>
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<p>Freiheit gibt es nur von der inneren Bedingtheit.&nbsp;</p>
<p>Hier können wir Buddha hören, wie er sagt :</p>
<blockquote>
<p>"Wir leiden deshalb, weil wir an Menschen und Dingen einer Welt hängen,<br>in der nichts Bestand hat."</p>
</blockquote>
<p>Und für uns Europäer spricht es Nietzsche :</p>
<blockquote>
<p>"Dies, ja dies allein ist <em>Rache</em> selber: des Willens Widerwille gegen<br>die Zeit und ihr »Es war«.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.zeno.org/Philosophie/L/Nietzsche-W+Bd.+2">394</a></p>
<p>Allein heute ist Freiheit bequem, so stellen wir uns die Freie<br>Entfaltung vor. In einem grenzenlosen Raum, endlos in alle Richtungen<br>sich erstrecken können, ohne Widerstand, ohne Kanten, ohne ein Gegenüber<br>als anderes.</p>
<p>Einerseits naiv aber auch anzüglich, konspirativ, lüstern: Diese<br>Vorstellung der Freiheit ist durch Marketing gestiftet und ist die<br>Übersetzung des <em>grenzenlosen Wirtschaftswachstums-Gedanken</em> auf den<br>Einzelnen.</p>
<p>Byung-Chul Han bemerkt treffend:</p>
<blockquote>
<p>"Der Wegfall der Herrschaftsinstanz<br>führt aber nicht zu einer wirklichen Freiheit und Zwanglosigkeit, denn<br>das Leistungssubjekt beutet <em>sich selbst</em> aus [...] Der transparente<br>Kunde ist der neue Insasse, ja der <em>Homo saccer</em> des digitalen<br>Panoptikums."</p>
</blockquote>
<p>und schließt mit:</p>
<blockquote>
<p>"Der Insasse des digitalen Panoptikums<br>ist Opfer und Täter zugleich. Darin besteht die Dialektik der Freiheit,<br>die Freiheit erweist sich als Kontrolle."</p>
</blockquote>
<p>[Byung-Chul Han, Transparenzgesellschaft,S. 79/80/82, 3. Auflage 2013<br>MSB]</p>
<blockquote>
<p>"Die Absolute Freiheit verhöhnt die Gerechtigkeit. Die Absolute<br>Gerechtigkeit leugnet die Freiheit. Um fruchtbar zu sein, müssen beide<br>Begriffe sich gegenseitig begrenzen. Niemand hält sein geschick für<br>frei, wenn es nicht gleichzeitig gerecht ist, und nicht für gerecht,<br>wenn es nicht frei ist."</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;[Albert Camus, Der Mensch in der Revolte, 29. Auflage Oktober 2013,<br>Rowohlt Verlag ]</p>
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<p>Freiheit gibt es nur von der inneren Bedingtheit.&nbsp;</p>
<p>Hier können wir Buddha hören, wie er sagt :</p>
<blockquote>
<p>"Wir leiden deshalb, weil wir an Menschen und Dingen einer Welt hängen,<br>in der nichts Bestand hat."</p>
</blockquote>
<p>Und für uns Europäer spricht es Nietzsche :</p>
<blockquote>
<p>"Dies, ja dies allein ist <em>Rache</em> selber: des Willens Widerwille gegen<br>die Zeit und ihr »Es war«.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.zeno.org/Philosophie/L/Nietzsche-W+Bd.+2">394</a></p>
<p>Allein heute ist Freiheit bequem, so stellen wir uns die Freie<br>Entfaltung vor. In einem grenzenlosen Raum, endlos in alle Richtungen<br>sich erstrecken können, ohne Widerstand, ohne Kanten, ohne ein Gegenüber<br>als anderes.</p>
<p>Einerseits naiv aber auch anzüglich, konspirativ, lüstern: Diese<br>Vorstellung der Freiheit ist durch Marketing gestiftet und ist die<br>Übersetzung des <em>grenzenlosen Wirtschaftswachstums-Gedanken</em> auf den<br>Einzelnen.</p>
<p>Byung-Chul Han bemerkt treffend:</p>
<blockquote>
<p>"Der Wegfall der Herrschaftsinstanz<br>führt aber nicht zu einer wirklichen Freiheit und Zwanglosigkeit, denn<br>das Leistungssubjekt beutet <em>sich selbst</em> aus [...] Der transparente<br>Kunde ist der neue Insasse, ja der <em>Homo saccer</em> des digitalen<br>Panoptikums."</p>
</blockquote>
<p>und schließt mit:</p>
<blockquote>
<p>"Der Insasse des digitalen Panoptikums<br>ist Opfer und Täter zugleich. Darin besteht die Dialektik der Freiheit,<br>die Freiheit erweist sich als Kontrolle."</p>
</blockquote>
<p>[Byung-Chul Han, Transparenzgesellschaft,S. 79/80/82, 3. Auflage 2013<br>MSB]</p>
<blockquote>
<p>"Die Absolute Freiheit verhöhnt die Gerechtigkeit. Die Absolute<br>Gerechtigkeit leugnet die Freiheit. Um fruchtbar zu sein, müssen beide<br>Begriffe sich gegenseitig begrenzen. Niemand hält sein geschick für<br>frei, wenn es nicht gleichzeitig gerecht ist, und nicht für gerecht,<br>wenn es nicht frei ist."</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;[Albert Camus, Der Mensch in der Revolte, 29. Auflage Oktober 2013,<br>Rowohlt Verlag ]</p>
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