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        <title><![CDATA[Klarmachen ändert]]></title>
        <description><![CDATA[Klarmachen ändert ist eine simple Politische Theorie. Sie setzt bei unserem Fühlen und Denken an und geht davon aus, dass unser Gehirn durch Verständnis verändert werden kann. Durch die Veränderung unseres Gehirns erreichen wir eine Veränderung unseres Verhaltens und mit unserem Verhalten verändert sich die Wirklichkeit. Deshalb ist es eine Poltische Theorie.

Die Klassische Politik ist behavioristisch, unterstellt sie dem Gehirn zurecht eine Konditionierbarkeit. Ob es sich um liberale Belohner, oder konservative Bestrafer handelt spielt keine Rolle. Immer ist die Politik bestrebt, geeignetes Verhalten über Konditionierung herzustellen. Erkenntnistheoretisch wird jedoch sofort klar: Das Wort geeignet, ist nicht geeignet, um Poltisches Handeln zu begründen, es impliziert Relativität und Beliebigkeit die in der Wirklichkeit nicht existieren. Verstehen beinhaltet es in jedem Falle nicht.
     
     Eine auf konditioniertes Verhalten beruhende Gesellschaft muss auf ununterbrochene Kontrolle und Geheimhaltung bauen. Einen freien und Mündigen Bürger im Sinne Kants kann es hier nicht geben.
]]></description>
        <link>https://klamachen.npub.pro/author/npub1e08sn2pjw3neq6ychu7vpfauyw3d59zz7lyd58wls05vtmcxc95qk5d38a/</link>
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Die Klassische Politik ist behavioristisch, unterstellt sie dem Gehirn zurecht eine Konditionierbarkeit. Ob es sich um liberale Belohner, oder konservative Bestrafer handelt spielt keine Rolle. Immer ist die Politik bestrebt, geeignetes Verhalten über Konditionierung herzustellen. Erkenntnistheoretisch wird jedoch sofort klar: Das Wort geeignet, ist nicht geeignet, um Poltisches Handeln zu begründen, es impliziert Relativität und Beliebigkeit die in der Wirklichkeit nicht existieren. Verstehen beinhaltet es in jedem Falle nicht.
     
     Eine auf konditioniertes Verhalten beruhende Gesellschaft muss auf ununterbrochene Kontrolle und Geheimhaltung bauen. Einen freien und Mündigen Bürger im Sinne Kants kann es hier nicht geben.
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      <pubDate>Sat, 24 Jan 2015 03:37:00 GMT</pubDate>
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      <title><![CDATA[radikale nominalisierung]]></title>
      <description><![CDATA[Radikale Nominalisierung kündigt sich an. Mit dem Streichen des Modells
aus der Wissenschaft wird das an sich negativ formulierte
Erkenntnisprinzip "Eine wissenschaftliche Erkenntnis kann nur widerlegt
werden, niemals bewiesen"[1] aufgegeben.[2] Der kritische Rationalismus
wird überwunden. Big Data ist nicht realistisch. Der Verzicht auf das
Modell ist gleichzeitig ein Verzicht auf den "realen Grund"
erscheinender Natur.
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             <itunes:subtitle><![CDATA[Radikale Nominalisierung kündigt sich an. Mit dem Streichen des Modells
aus der Wissenschaft wird das an sich negativ formulierte
Erkenntnisprinzip "Eine wissenschaftliche Erkenntnis kann nur widerlegt
werden, niemals bewiesen"[1] aufgegeben.[2] Der kritische Rationalismus
wird überwunden. Big Data ist nicht realistisch. Der Verzicht auf das
Modell ist gleichzeitig ein Verzicht auf den "realen Grund"
erscheinender Natur.
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      <pubDate>Sat, 24 Jan 2015 03:37:00 GMT</pubDate>
      <link>https://klamachen.npub.pro/post/e84138aca593c5ddca262970afde52030452048658f39f123e663f43e75bfdc7/</link>
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      <dc:creator><![CDATA[Klarmachen ändert]]></dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>radikale nominalisierung</h2>
<p>Radikale Nominalisierung kündigt sich an. Mit dem Streichen des Modells<br>aus der Wissenschaft wird das an sich negativ formulierte<br>Erkenntnisprinzip "Eine wissenschaftliche Erkenntnis kann nur widerlegt<br>werden, niemals bewiesen"[1] aufgegeben.[2] Der kritische Rationalismus<br>wird überwunden. Big Data ist nicht realistisch. Der Verzicht auf das<br>Modell ist gleichzeitig ein Verzicht auf den "realen Grund"<br>erscheinender Natur.</p>
<p>Es ist damit ein Positivismus, in dem nur das als Reales anerkannt wird<br>was die Protokollsätzen festgehalten. Ist es im Logischen Positivismus<br>eine formale Reduzierung der Welt auf Protokollsätzen so wird mit Big<br>Data ernst gemacht mit den Forderungen nach dem Festhalten der<br>Wirklichkeit als Protokollsätze. Eine immer größere werdende Anzahl an<br>Sensoren schreiben Protokollsätze die einen positiven Gehalt über die<br>Wirklichkeit aussagen: Wetterstationen registrieren die Temperatur an<br>einem spezifischen Ort und zu einer spezifischen Zeit, Facebook, dass<br>xxx yyy mag, GPS dass sich ein Handy zur gleichen Zeit in der Nähe eines<br>anderen befindet. Algorithmen verarbeiten diese Ereignisse zu<br>Korrelationen. So "[...] war der Positivismus konsequent zu<br>radikalstem Nominalismus fortgeschritten: Beobachtungen und Gesetze<br>sollte es einzig als korrelative Bestimmung in einem System von Aussagen<br>geben."[3]</p>
<p>Dieser Positivismus in Big Data ist aber kein logischer Positivismus.<br>Formal ist ein, auf einem Computer (einer Turing Maschine), ausgeführtes<br>Programm selbstverständlich im strengen Sinne logisch. In der<br>Wirklichkeit jedoch sind Computer und Programme ein von Menschen<br>erzeugtes Produkt in einer wirklichen Welt, die sich nicht in ihrer<br>Formalität erschöpft:</p>
<p>"A novice asked the master: 'I have a program that sometimes runs and<br>sometimes aborts. I have followed the rules of programming, yet I am<br>totally baffled. What is the reason for this?' The master replied:<br>'You are confused because you do not understand Tao. Only a fool<br>expects rational behavior from his fellow humans. Why do you expect it<br>from a machine that humans have constructed? Computers simulate<br>determinism; only Tao is perfect.'" [<a href="http://canonical.org/%7Ekragen/tao-of-programming.html">The Tao Of<br>Programming</a><br>4.2]</p>
<p>Ungeachtet dieses Argumentes, das sich der gegebenen Wirklichkeit<br>bedient, ist auch formal festzustellen, dass Big Data nicht logisch ist,<br>denn Induktion ist kein gültiges Schlussmittel, aber Induktion ist das<br>Prinzip der Korrelation. "Daher hat der induktive Übergang von einem<br>beobachteten Bedingungsverhältnis zu dessen allgemeiner Gültigkeit<br>'keine logisch strenge Berechtigung."[4] Induktion kann nur als<br>"<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vollst%C3%A4ndige_Induktion">vollständige<br>Induktion</a>"<br>logisch sein. "Das positivistische System der physikalischen als der<br>allein rationalen Aussagen umhüllt eine Sphäre des Irrationalen."[5] In<br>der Reduktion der Wirklichkeit auf "[...] korrelative Bestimmung in<br>einem System von Aussagen"[6] ist der Logische Positivismus ein<br>Idealismus, die Welt wird zu einem System von Aussagen, zu Geist. Einen<br>Subjektivismus. Im Gegensatz zum Logischen Positivismus ist Big Data ein<br>objektiver Idealismus.&nbsp; <a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Esse_est_percipi.html">Berkleys "Sein heißt Wahrgenommen<br>werden"</a><br>kommt dem nahe, ist es bei Barkley Gott, der uns alle wahrnimmt und so<br>im Dasein hält, ist es bei Big Data das Netz.\</p>
<p>Und worauf bezieht sich Korrelation? Es scheint als sei das "Gesetz der<br>großen Zahlen" das einzige universale mathematische Prinzip.[7] Also<br>worauf bezieht sich Korrelation? Es bleibt so unklar, wie es der<br>Mechanismus der Bilderkennung bei Google oder FB ist.[8] Die großen<br>neuronalen Netze sind analytische Blackboxen, sie werden trainiert. Der<br><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Backpropagation">[<em>Backpropagation</em>]{.st}</a><br>Algorithmus ist gut bekannt, trotzdem haben wir keine Kenntnis, wie die<br>Erkennungsleistung per <em>Deep learning</em> realisiert wird. Ist Poppers<br>Kritischer Rationalismus abgleitet aus der Erkenntnis "das wir die<br>wahren Sätze nicht von den falschen unterscheiden können" und "bleibt<br>ihm nur der Sprung ins Irrationale: das &gt;&gt;methaphysische Glauben&lt;&lt;<br>an reale erkennbare Gesetzmäßigkeiten in der Welt"[9], verschiebt Big<br>Data dieses Unwissen in die Algorithmen und Maschinen. Zwar sind die<br>Beschreibungen der Algorithmen verfügbar, aber die Beschreibung einer<br>Methode ist nicht identisch mit dem Wissen und dem handhabenden<br>Gebrauch. Das ist Searles <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesisches_Zimmer" title="Chinesisches_Zimmer">Chinesisches<br>Zimmer</a><br>Argument.\</p>
<p>Ist es bei Poppers Kritischen Rationalismus der irrationale Akt des<br>Glaubens an eine gegebene Welt, die erkennbar ist, so siedelt Big Data<br>das Irrationale weit außerhalb des subjektiven Bereiches an, mitten in<br>das Objektive, in die Maschinen und Programme. In dieser<br>externalisierten Irrationalität kündigt sich ein neues mystisches<br>Zeitalter an. Mystisch, als das die Opferung von Daten wie das Opfer des<br>Lammes die Götter gnädig stimmen mag auf dass sie Regen schicken oder<br>ein Gesicht erkennen, eine neue Konsumentengruppe oder einen<br>Terroristen. Mystisch weil pantheistisch: "Die Natur ist verstummt,<br>aber die Maschinen werden auf einmal lebendig."[10] Und mystisch vor<br>allem, weil diesem Denken die kritische Reflexion fehlt.\</p>
<p>Big Data ist positivistisch sowohl in der Feststellung von<br>Protokollsätzen über die Welt, als auch in den Korrelationen. In den<br>Korrelationen wird der normative Charakter sichtbar, die positive<br>Bestimmung erfasst auch sie: Die Konsumentengruppe, der Terrorist, als<br>Ergebnis der Korrelation positiv bestimmt, setzt Prozesse in Bewegung,<br>die am Ende die Wirklichkeit nach der positiven Bestimmung ausrichten.<br>Sind es Marketingstrategien, die implementiert die Konsumentengruppen<br>erzeugen, oder die administrativen Prozesse, die Drohnen-Einsätze nach<br>sich ziehen und Menschen töten: Die positive Bestimmung verwirklicht<br>sich selbst.</p>
<p>Es ist kein Zufall, dass diese nicht logische positivistische Position<br>in das Zeitalter des Neoliberalismus fällt. Das neoliberale und das<br>positivistische Denken teilen sich die partikulare Einstellung. Geht im<br>neoliberalen Denken das Wohl vom Einzelnen aus, als der atomaren Einheit<br>eines Treibens namens "Markt", ist dieser Markt eine Sammlung<br>partikularer Interessen, die monadenhaft in sich selbst verschlossen<br>sind. Ein unzusammenhängendes System ohne innere Kohärenz.</p>
<p><em>Wahr ist was verkaufbar ist</em>. Von der objektiven Grundlage entkoppelt<br>gibt es kein Realgrund für dieses wirtschaftliche handeln, nur die<br>Beliebigkeit der Wahl. Gekauft wird was gefällt, allein ist das Gefallen<br>normativ bestimmt. An der Mode ist es abzulesen: Das wir neue Moden<br>anfänglich als hässlich empfinden, so wie wir es mit den vergangenen<br>tun, liegt an der normativ wirkenden Funktion der Adaption. Neue Mode<br>gefällt erst, wenn die Wahrnehmung die Empfindung adaptiert hat, wenn<br>sie unserem Nervensystem oft genug präsentiert wird. So versteht sich<br>auch der Bruch mit den vergangenen Moden. Die Adaption schreitet voran<br>und das ehemals Gefällige gefällt nicht mehr. Es wird nicht mehr<br>vorgehalten: Die erstaunlichen Frisuren der 80'er, fremd und peinlich,<br>so wie die Hornbrillen der 50'er, für die Menschen der 80'er. Allein<br>freuen die Hornbrillen das heutige Auge wieder, werden sie wieder oft<br>präsentiert.\</p>
<p>Wenn wahr ist, was verkaufbar ist, wird der Markt die zweite Natur, in<br>der sich das Produkt zu bewähren hat. Durch die Totalisierung des<br>Marktes sind wir alle<br><a href="http://klarmachen-%E4ndert.de/test/entry/die_verkuerzung_des_kommerz">Produkt</a>,<br>und müssen uns bewähren. So werden wir zu dem von B.C. Han beschriebenen<br><em>Projekt</em>. "Das <em>Projekt</em>, zu dem sich das Subjekt befreit, erweist<br>sich heute als Zwangsfigur, es entfaltet Zwänge in Form von Leistung,<br>Selbstoptimierung und Selbstausbeutung."[11] Das Heute, von dem Adorno<br>und Horkheimer hier sprechen, ist 70 Jahre alt:"Heute, da der freie<br>Markt zu Ende geht verschanzt sich in ihr [der Reklame, (Einfügung des<br>Autors)] die Herrschaft des Systems."[12]</p>
<p>Ist im logischen Positivismus Bidirektionalität vorausgesetzt und ist<br>damit eine spezifische Zuordnung möglich, ist die Kausalität, die sich<br>in dieser Zuordnung ausdrückt, der Korrelation gewichen. In der<br>Korrelation werden Mengen von Punkten zusammengefasst. Hängt an dem<br>partikularen Ereignis noch die Folge, als Ergebnis einer Ursache, bleibt<br>die Folge in der Korrelation unbestimmt. Selbst der als äquivalent<br>definierte Wert, der Preis der Ware, ist kein einzelner Lösungspunkt<br>einer linearen Gleichung mehr, mit Big Data wird der Preis zu dem Preis,<br>den man bereit ist zu bezahlen. Er wird zu dem, was er im Geheimen immer<br>schon war: [einen beliebigen Datum.<br>](<a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-10/absolute-preisdiskriminierung">http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-10/absolute-preisdiskriminierung</a>)</p>
<p>Partikulare Einheiten gesammelt und verarbeitet, darauf bezieht sich<br>Korrelation. Es ist dieselbe Korrelation, die im mystischen Denken die<br>Beziehung zwischen Tat, göttlichem Wirken und Dasein knüpft. Es ist<br>dasselbe unkritische Denken, Big Data ist nicht kritisch. Dieses Denken<br>gibt das Schicksal aus der Hand. Am Schicksal hängt die Geschichte und<br>an der Hand das Handeln. "Das Verb für die Geschichte ist<br><em>handeln</em>"[13] Das Subjekt handelt nicht mehr, im besten Falle wird es<br>behandelt als Gegenstand einer Korrelation. So zieht das Zeitalter der<br><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/43/43437/1.html">Entscheidungsmaschinen</a><br>auf. Als "handlos fingernder Mensch"[14] verwandelt wir uns zurück in<br>die einfache Form des Deutenden.[15]</p>
<p>Das unmündige Kind, das unfähig ist zu gehen oder zu sprechen, zeigt mit<br>den Fingern.</p>
<hr>
<ol>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kritischer_Rationalismus#Erkenntnisfortschritt">Falsifikationsprinzip</a>,<br>Karl Popper\</li>
<li>Der Paradigmenstreit der Wissenschaft ist ablesbar im z.B. "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Human_Brain_Project">Human Brain Project<br>(HBP)</a>" <a href="http://www.heise.de/tp/news/Wo-bleibt-das-Hirn-2369826.html">Wo bleibt das<br>Hirn?</a><br>Konkret gesprochen klingt es so: "Ich kann den aktuellen Großprojekten, die an der Simulation des Gehirns arbeiten, nur viel Glück Wünschen. Aus meiner Sicht liegt eine theoretische Neurobiologie, die diesen Namen verdient noch in weiter Ferne." (Gerhard Roth, Gehirn und Geist, 3/2014, S.66)</li>
<li>Karl Heinz Haag, "Der Fortschritt in der Philosophie", Surkamp, 1.Auflage 1983, S. 146</li>
<li>eben dort&nbsp; S. 139</li>
<li>eben dort&nbsp; S. 161</li>
<li>eben dort&nbsp; S. 146</li>
<li>Terence Tao, Spektrum der Wissenschaft 1.2014 S.60</li>
<li>Diese neuronalen Netze werden trainiert, nicht programmiert. (Brian<br>Hayes, Spektrum der Wissenschaften 9.2014, <a href="http://www.spektrum.de/alias/neuroinformatik/die-neuronalen-netze-werden-erwachsen/1303093">Seite 62.</a><br>oder <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bilderkennung-Wovon-traeumen-neuronale-Netze-2717736.html">Ct Wovon traeumen neuronale Netze</a></li>
<li>Karl Heinz Haag, "Der Fortschritt in der Philosophie", Surkamp, 1.<br>Auflage 1983, S. 146</li>
<li>Danilo Flores, Hohe Luft 6/2014, S.40. Es spielt auf die "Singularity is near" Hypothese <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ray_Kurzweil" title="Ray Kurzweil">Ray Kurzweil</a> u.a. an.</li>
<li>Byung-Chul Han, "Im Schwarm, Ansichten des Digitalen", 2013 MSB, S. 65</li>
<li>Horkheimer/Adorno, "Dialektik der Aufklärung", Fischer Verlag 21 Auflage 2013, S.171</li>
<li>Byung-Chul Han, "Im Schwarm, Ansichten des Digitalen", 2013 MSB, S. 45 14. eben dort S.48</li>
<li>Deuten meint hier Zeigen, nicht Erklären.</li>
</ol>
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      <itunes:author><![CDATA[Klarmachen ändert]]></itunes:author>
      <itunes:summary><![CDATA[<h2>radikale nominalisierung</h2>
<p>Radikale Nominalisierung kündigt sich an. Mit dem Streichen des Modells<br>aus der Wissenschaft wird das an sich negativ formulierte<br>Erkenntnisprinzip "Eine wissenschaftliche Erkenntnis kann nur widerlegt<br>werden, niemals bewiesen"[1] aufgegeben.[2] Der kritische Rationalismus<br>wird überwunden. Big Data ist nicht realistisch. Der Verzicht auf das<br>Modell ist gleichzeitig ein Verzicht auf den "realen Grund"<br>erscheinender Natur.</p>
<p>Es ist damit ein Positivismus, in dem nur das als Reales anerkannt wird<br>was die Protokollsätzen festgehalten. Ist es im Logischen Positivismus<br>eine formale Reduzierung der Welt auf Protokollsätzen so wird mit Big<br>Data ernst gemacht mit den Forderungen nach dem Festhalten der<br>Wirklichkeit als Protokollsätze. Eine immer größere werdende Anzahl an<br>Sensoren schreiben Protokollsätze die einen positiven Gehalt über die<br>Wirklichkeit aussagen: Wetterstationen registrieren die Temperatur an<br>einem spezifischen Ort und zu einer spezifischen Zeit, Facebook, dass<br>xxx yyy mag, GPS dass sich ein Handy zur gleichen Zeit in der Nähe eines<br>anderen befindet. Algorithmen verarbeiten diese Ereignisse zu<br>Korrelationen. So "[...] war der Positivismus konsequent zu<br>radikalstem Nominalismus fortgeschritten: Beobachtungen und Gesetze<br>sollte es einzig als korrelative Bestimmung in einem System von Aussagen<br>geben."[3]</p>
<p>Dieser Positivismus in Big Data ist aber kein logischer Positivismus.<br>Formal ist ein, auf einem Computer (einer Turing Maschine), ausgeführtes<br>Programm selbstverständlich im strengen Sinne logisch. In der<br>Wirklichkeit jedoch sind Computer und Programme ein von Menschen<br>erzeugtes Produkt in einer wirklichen Welt, die sich nicht in ihrer<br>Formalität erschöpft:</p>
<p>"A novice asked the master: 'I have a program that sometimes runs and<br>sometimes aborts. I have followed the rules of programming, yet I am<br>totally baffled. What is the reason for this?' The master replied:<br>'You are confused because you do not understand Tao. Only a fool<br>expects rational behavior from his fellow humans. Why do you expect it<br>from a machine that humans have constructed? Computers simulate<br>determinism; only Tao is perfect.'" [<a href="http://canonical.org/%7Ekragen/tao-of-programming.html">The Tao Of<br>Programming</a><br>4.2]</p>
<p>Ungeachtet dieses Argumentes, das sich der gegebenen Wirklichkeit<br>bedient, ist auch formal festzustellen, dass Big Data nicht logisch ist,<br>denn Induktion ist kein gültiges Schlussmittel, aber Induktion ist das<br>Prinzip der Korrelation. "Daher hat der induktive Übergang von einem<br>beobachteten Bedingungsverhältnis zu dessen allgemeiner Gültigkeit<br>'keine logisch strenge Berechtigung."[4] Induktion kann nur als<br>"<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vollst%C3%A4ndige_Induktion">vollständige<br>Induktion</a>"<br>logisch sein. "Das positivistische System der physikalischen als der<br>allein rationalen Aussagen umhüllt eine Sphäre des Irrationalen."[5] In<br>der Reduktion der Wirklichkeit auf "[...] korrelative Bestimmung in<br>einem System von Aussagen"[6] ist der Logische Positivismus ein<br>Idealismus, die Welt wird zu einem System von Aussagen, zu Geist. Einen<br>Subjektivismus. Im Gegensatz zum Logischen Positivismus ist Big Data ein<br>objektiver Idealismus.&nbsp; <a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Esse_est_percipi.html">Berkleys "Sein heißt Wahrgenommen<br>werden"</a><br>kommt dem nahe, ist es bei Barkley Gott, der uns alle wahrnimmt und so<br>im Dasein hält, ist es bei Big Data das Netz.\</p>
<p>Und worauf bezieht sich Korrelation? Es scheint als sei das "Gesetz der<br>großen Zahlen" das einzige universale mathematische Prinzip.[7] Also<br>worauf bezieht sich Korrelation? Es bleibt so unklar, wie es der<br>Mechanismus der Bilderkennung bei Google oder FB ist.[8] Die großen<br>neuronalen Netze sind analytische Blackboxen, sie werden trainiert. Der<br><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Backpropagation">[<em>Backpropagation</em>]{.st}</a><br>Algorithmus ist gut bekannt, trotzdem haben wir keine Kenntnis, wie die<br>Erkennungsleistung per <em>Deep learning</em> realisiert wird. Ist Poppers<br>Kritischer Rationalismus abgleitet aus der Erkenntnis "das wir die<br>wahren Sätze nicht von den falschen unterscheiden können" und "bleibt<br>ihm nur der Sprung ins Irrationale: das &gt;&gt;methaphysische Glauben&lt;&lt;<br>an reale erkennbare Gesetzmäßigkeiten in der Welt"[9], verschiebt Big<br>Data dieses Unwissen in die Algorithmen und Maschinen. Zwar sind die<br>Beschreibungen der Algorithmen verfügbar, aber die Beschreibung einer<br>Methode ist nicht identisch mit dem Wissen und dem handhabenden<br>Gebrauch. Das ist Searles <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesisches_Zimmer" title="Chinesisches_Zimmer">Chinesisches<br>Zimmer</a><br>Argument.\</p>
<p>Ist es bei Poppers Kritischen Rationalismus der irrationale Akt des<br>Glaubens an eine gegebene Welt, die erkennbar ist, so siedelt Big Data<br>das Irrationale weit außerhalb des subjektiven Bereiches an, mitten in<br>das Objektive, in die Maschinen und Programme. In dieser<br>externalisierten Irrationalität kündigt sich ein neues mystisches<br>Zeitalter an. Mystisch, als das die Opferung von Daten wie das Opfer des<br>Lammes die Götter gnädig stimmen mag auf dass sie Regen schicken oder<br>ein Gesicht erkennen, eine neue Konsumentengruppe oder einen<br>Terroristen. Mystisch weil pantheistisch: "Die Natur ist verstummt,<br>aber die Maschinen werden auf einmal lebendig."[10] Und mystisch vor<br>allem, weil diesem Denken die kritische Reflexion fehlt.\</p>
<p>Big Data ist positivistisch sowohl in der Feststellung von<br>Protokollsätzen über die Welt, als auch in den Korrelationen. In den<br>Korrelationen wird der normative Charakter sichtbar, die positive<br>Bestimmung erfasst auch sie: Die Konsumentengruppe, der Terrorist, als<br>Ergebnis der Korrelation positiv bestimmt, setzt Prozesse in Bewegung,<br>die am Ende die Wirklichkeit nach der positiven Bestimmung ausrichten.<br>Sind es Marketingstrategien, die implementiert die Konsumentengruppen<br>erzeugen, oder die administrativen Prozesse, die Drohnen-Einsätze nach<br>sich ziehen und Menschen töten: Die positive Bestimmung verwirklicht<br>sich selbst.</p>
<p>Es ist kein Zufall, dass diese nicht logische positivistische Position<br>in das Zeitalter des Neoliberalismus fällt. Das neoliberale und das<br>positivistische Denken teilen sich die partikulare Einstellung. Geht im<br>neoliberalen Denken das Wohl vom Einzelnen aus, als der atomaren Einheit<br>eines Treibens namens "Markt", ist dieser Markt eine Sammlung<br>partikularer Interessen, die monadenhaft in sich selbst verschlossen<br>sind. Ein unzusammenhängendes System ohne innere Kohärenz.</p>
<p><em>Wahr ist was verkaufbar ist</em>. Von der objektiven Grundlage entkoppelt<br>gibt es kein Realgrund für dieses wirtschaftliche handeln, nur die<br>Beliebigkeit der Wahl. Gekauft wird was gefällt, allein ist das Gefallen<br>normativ bestimmt. An der Mode ist es abzulesen: Das wir neue Moden<br>anfänglich als hässlich empfinden, so wie wir es mit den vergangenen<br>tun, liegt an der normativ wirkenden Funktion der Adaption. Neue Mode<br>gefällt erst, wenn die Wahrnehmung die Empfindung adaptiert hat, wenn<br>sie unserem Nervensystem oft genug präsentiert wird. So versteht sich<br>auch der Bruch mit den vergangenen Moden. Die Adaption schreitet voran<br>und das ehemals Gefällige gefällt nicht mehr. Es wird nicht mehr<br>vorgehalten: Die erstaunlichen Frisuren der 80'er, fremd und peinlich,<br>so wie die Hornbrillen der 50'er, für die Menschen der 80'er. Allein<br>freuen die Hornbrillen das heutige Auge wieder, werden sie wieder oft<br>präsentiert.\</p>
<p>Wenn wahr ist, was verkaufbar ist, wird der Markt die zweite Natur, in<br>der sich das Produkt zu bewähren hat. Durch die Totalisierung des<br>Marktes sind wir alle<br><a href="http://klarmachen-%E4ndert.de/test/entry/die_verkuerzung_des_kommerz">Produkt</a>,<br>und müssen uns bewähren. So werden wir zu dem von B.C. Han beschriebenen<br><em>Projekt</em>. "Das <em>Projekt</em>, zu dem sich das Subjekt befreit, erweist<br>sich heute als Zwangsfigur, es entfaltet Zwänge in Form von Leistung,<br>Selbstoptimierung und Selbstausbeutung."[11] Das Heute, von dem Adorno<br>und Horkheimer hier sprechen, ist 70 Jahre alt:"Heute, da der freie<br>Markt zu Ende geht verschanzt sich in ihr [der Reklame, (Einfügung des<br>Autors)] die Herrschaft des Systems."[12]</p>
<p>Ist im logischen Positivismus Bidirektionalität vorausgesetzt und ist<br>damit eine spezifische Zuordnung möglich, ist die Kausalität, die sich<br>in dieser Zuordnung ausdrückt, der Korrelation gewichen. In der<br>Korrelation werden Mengen von Punkten zusammengefasst. Hängt an dem<br>partikularen Ereignis noch die Folge, als Ergebnis einer Ursache, bleibt<br>die Folge in der Korrelation unbestimmt. Selbst der als äquivalent<br>definierte Wert, der Preis der Ware, ist kein einzelner Lösungspunkt<br>einer linearen Gleichung mehr, mit Big Data wird der Preis zu dem Preis,<br>den man bereit ist zu bezahlen. Er wird zu dem, was er im Geheimen immer<br>schon war: [einen beliebigen Datum.<br>](<a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-10/absolute-preisdiskriminierung">http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-10/absolute-preisdiskriminierung</a>)</p>
<p>Partikulare Einheiten gesammelt und verarbeitet, darauf bezieht sich<br>Korrelation. Es ist dieselbe Korrelation, die im mystischen Denken die<br>Beziehung zwischen Tat, göttlichem Wirken und Dasein knüpft. Es ist<br>dasselbe unkritische Denken, Big Data ist nicht kritisch. Dieses Denken<br>gibt das Schicksal aus der Hand. Am Schicksal hängt die Geschichte und<br>an der Hand das Handeln. "Das Verb für die Geschichte ist<br><em>handeln</em>"[13] Das Subjekt handelt nicht mehr, im besten Falle wird es<br>behandelt als Gegenstand einer Korrelation. So zieht das Zeitalter der<br><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/43/43437/1.html">Entscheidungsmaschinen</a><br>auf. Als "handlos fingernder Mensch"[14] verwandelt wir uns zurück in<br>die einfache Form des Deutenden.[15]</p>
<p>Das unmündige Kind, das unfähig ist zu gehen oder zu sprechen, zeigt mit<br>den Fingern.</p>
<hr>
<ol>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kritischer_Rationalismus#Erkenntnisfortschritt">Falsifikationsprinzip</a>,<br>Karl Popper\</li>
<li>Der Paradigmenstreit der Wissenschaft ist ablesbar im z.B. "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Human_Brain_Project">Human Brain Project<br>(HBP)</a>" <a href="http://www.heise.de/tp/news/Wo-bleibt-das-Hirn-2369826.html">Wo bleibt das<br>Hirn?</a><br>Konkret gesprochen klingt es so: "Ich kann den aktuellen Großprojekten, die an der Simulation des Gehirns arbeiten, nur viel Glück Wünschen. Aus meiner Sicht liegt eine theoretische Neurobiologie, die diesen Namen verdient noch in weiter Ferne." (Gerhard Roth, Gehirn und Geist, 3/2014, S.66)</li>
<li>Karl Heinz Haag, "Der Fortschritt in der Philosophie", Surkamp, 1.Auflage 1983, S. 146</li>
<li>eben dort&nbsp; S. 139</li>
<li>eben dort&nbsp; S. 161</li>
<li>eben dort&nbsp; S. 146</li>
<li>Terence Tao, Spektrum der Wissenschaft 1.2014 S.60</li>
<li>Diese neuronalen Netze werden trainiert, nicht programmiert. (Brian<br>Hayes, Spektrum der Wissenschaften 9.2014, <a href="http://www.spektrum.de/alias/neuroinformatik/die-neuronalen-netze-werden-erwachsen/1303093">Seite 62.</a><br>oder <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bilderkennung-Wovon-traeumen-neuronale-Netze-2717736.html">Ct Wovon traeumen neuronale Netze</a></li>
<li>Karl Heinz Haag, "Der Fortschritt in der Philosophie", Surkamp, 1.<br>Auflage 1983, S. 146</li>
<li>Danilo Flores, Hohe Luft 6/2014, S.40. Es spielt auf die "Singularity is near" Hypothese <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ray_Kurzweil" title="Ray Kurzweil">Ray Kurzweil</a> u.a. an.</li>
<li>Byung-Chul Han, "Im Schwarm, Ansichten des Digitalen", 2013 MSB, S. 65</li>
<li>Horkheimer/Adorno, "Dialektik der Aufklärung", Fischer Verlag 21 Auflage 2013, S.171</li>
<li>Byung-Chul Han, "Im Schwarm, Ansichten des Digitalen", 2013 MSB, S. 45 14. eben dort S.48</li>
<li>Deuten meint hier Zeigen, nicht Erklären.</li>
</ol>
]]></itunes:summary>
      
      </item>
      
      <item>
      <title><![CDATA[Die Verkürzung des Kommerzes.]]></title>
      <description><![CDATA[Von der objektiven Grundlage entkoppelt, ist er ein Kreisen im freien Raum um sich selbst. So sind die Menschen betrogen, sind sie nur Material.
]]></description>
             <itunes:subtitle><![CDATA[Von der objektiven Grundlage entkoppelt, ist er ein Kreisen im freien Raum um sich selbst. So sind die Menschen betrogen, sind sie nur Material.
]]></itunes:subtitle>
      <pubDate>Thu, 12 Jun 2014 16:34:00 GMT</pubDate>
      <link>https://klamachen.npub.pro/post/9153f0bcf03f94c02484a409f390da6ef66cf3592ccc4f86c484679ac03624f2/</link>
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      <category>kommerz</category>
      
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      <dc:creator><![CDATA[Klarmachen ändert]]></dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Die Verkürzung des Kommerzes</h2>
<p><img src="https://cdn.satellite.earth/3757dc149b1d6d773e7a0cf9f821d84701d9ab4361b89697c65e9f147d67788c.png" alt="klamachen-kein-leben.png"></p>
<p>Wenn wir von Kommerz sprechen, beziehen wir uns immer auf den Komerz, denn<br>Komerz ist um den Nutzen verkürzt.</p>
<p>Von der objektiven Grundlage entkoppelt, ist er ein Kreisen im freien<br>Raum um sich selbst. So sind die Menschen betrogen, sind sie nur<br>Material.</p>
<p>Und es sind alle Menschen Material, die Arbeiter, die Konsumenten, die<br>Kapitalisten. Der Kreis kennt keine Richtung, kein oben und unten,<br>keinen Anfang oder Ende, er führt in sich selbst zurück.&nbsp; Mit der<br>Ausscheidung des Nutzens wird es die Methodische Wiederholung, kalt und<br>ohne Inhalt oder Sinn. Einzig das Kreisen selbst wird zum Sinn und der<br>Zweckbestimmung und die Menschen zum Material dieser Bewegung.</p>
<blockquote>
<p>"Nicht indem sie ihm die ganze Befriedigung gewährt, haben die<br>losgelassenen Produktionskolosse das Individuum überwunden, sondern<br>indem sie es als Subjekt auslöschten."</p>
</blockquote>
<p>[Horkheimer/Ardono, Dialektik der Aufklärung, S. 215, 21 Auflage, 2013]</p>
<blockquote>
<p>"Im Empire herrscht eigentlich <em>niemand</em>. Es stellt das kapitalistische<br>System selbst dar, das <em>alle</em> überspannt. So ist heute eine Ausbeutung<br>ohne Herrschaft Möglich."</p>
</blockquote>
<p>[Byung-Chul Han, IM SCHWARM Ansichten des Digitalen, S. 24, 1. Auflage 2013 MSB]</p>
<blockquote>
<p>"Das Statische im traditionellen Begriff des Absoluten taucht wieder<br>auf: aus ihm ist die kreisförmige Bewegung geworden, die sich selbst<br>nicht transzendieren kann."</p>
</blockquote>
<p>[K.H. Haag, der Fortschritt in der Philosophie,&nbsp; S. 180, 1. Auflage 1983 Surkamp]</p>
<p>Es ist kein Leben im Komerz.</p>
]]></content:encoded>
      <itunes:author><![CDATA[Klarmachen ändert]]></itunes:author>
      <itunes:summary><![CDATA[<h2>Die Verkürzung des Kommerzes</h2>
<p><img src="https://cdn.satellite.earth/3757dc149b1d6d773e7a0cf9f821d84701d9ab4361b89697c65e9f147d67788c.png" alt="klamachen-kein-leben.png"></p>
<p>Wenn wir von Kommerz sprechen, beziehen wir uns immer auf den Komerz, denn<br>Komerz ist um den Nutzen verkürzt.</p>
<p>Von der objektiven Grundlage entkoppelt, ist er ein Kreisen im freien<br>Raum um sich selbst. So sind die Menschen betrogen, sind sie nur<br>Material.</p>
<p>Und es sind alle Menschen Material, die Arbeiter, die Konsumenten, die<br>Kapitalisten. Der Kreis kennt keine Richtung, kein oben und unten,<br>keinen Anfang oder Ende, er führt in sich selbst zurück.&nbsp; Mit der<br>Ausscheidung des Nutzens wird es die Methodische Wiederholung, kalt und<br>ohne Inhalt oder Sinn. Einzig das Kreisen selbst wird zum Sinn und der<br>Zweckbestimmung und die Menschen zum Material dieser Bewegung.</p>
<blockquote>
<p>"Nicht indem sie ihm die ganze Befriedigung gewährt, haben die<br>losgelassenen Produktionskolosse das Individuum überwunden, sondern<br>indem sie es als Subjekt auslöschten."</p>
</blockquote>
<p>[Horkheimer/Ardono, Dialektik der Aufklärung, S. 215, 21 Auflage, 2013]</p>
<blockquote>
<p>"Im Empire herrscht eigentlich <em>niemand</em>. Es stellt das kapitalistische<br>System selbst dar, das <em>alle</em> überspannt. So ist heute eine Ausbeutung<br>ohne Herrschaft Möglich."</p>
</blockquote>
<p>[Byung-Chul Han, IM SCHWARM Ansichten des Digitalen, S. 24, 1. Auflage 2013 MSB]</p>
<blockquote>
<p>"Das Statische im traditionellen Begriff des Absoluten taucht wieder<br>auf: aus ihm ist die kreisförmige Bewegung geworden, die sich selbst<br>nicht transzendieren kann."</p>
</blockquote>
<p>[K.H. Haag, der Fortschritt in der Philosophie,&nbsp; S. 180, 1. Auflage 1983 Surkamp]</p>
<p>Es ist kein Leben im Komerz.</p>
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      </item>
      
      <item>
      <title><![CDATA[Der Mensch ist ein Wesen der Gemeinschaft]]></title>
      <description><![CDATA[Der Mensch ist ein Wesen der Gemeinschaft.  
Ohne die anderen hätten wir keine Sprache, ohne die Sprache keinen Begriff von Ich.
]]></description>
             <itunes:subtitle><![CDATA[Der Mensch ist ein Wesen der Gemeinschaft.  
Ohne die anderen hätten wir keine Sprache, ohne die Sprache keinen Begriff von Ich.
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      <pubDate>Fri, 06 Dec 2013 10:35:00 GMT</pubDate>
      <link>https://klamachen.npub.pro/post/ec329fb935990820adfb36644f2e6978efb017f9189785940502e87c2221a0a3/</link>
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      <dc:creator><![CDATA[Klarmachen ändert]]></dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Der Mensch ist ein Wesen der Gemeinschaft.</h2>
<p><img src="https://cdn.satellite.earth/514a2c6e7d2adff2f2c54cd0d40897efcc3ff0c19e4662529dd3c5bdb8cd01e9.png" alt="Der Mensch ist ein Wesen der Gemeinschaft."></p>
<p>Der Mensch ist ein Wesen der Gemeinschaft.<br>Ohne die anderen hätten wir keine Sprache, ohne die Sprache keinen<br>Begriff von Ich.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zoon_politikon">Zoon Politikon</a> „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lebewesen">Lebewesen</a> in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polis%22">Polisgemeinschaft</a>."</p>
<p>Die Konzeption des Zoon Politikon basiert auf der aristotelischen<br>Vorstellung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Teleologie">Teleologie</a>.&nbsp;</p>
<p>Nach Buckminster Fuller ist die Sprache ein industrielles Produkt :</p>
<blockquote>
<p>Alle Werkzeug-Extensionen der Menschheit können in zwei Hauptgruppen<br>eingeteilt werden -- in Handwerkzeuge und industrielle Werkzeuge. Ich<br>definiere Handwerkzeuge als alle diejenigen, welche von einem Menschen,<br>der ganz allein und nackt in der Wildnis anfängt, erfunden werden<br>könnten, wobei er sich nur auf seine eigene Erfahrung und seine eigenen<br>integralen Anlagen stützt. Unter diesen Isolationsbedingungen könnte er<br>Speere, Schleudern, Pfeile, Bogen und ähnliches erfinden -- was er auch<br>tat. Unter industriellen Werkzeugen verstehe ich alle Werkzeuge, die<br>nicht von einem Menschen allein produziert werden können, wie zum<br>Beispiel die H.M.S. »Queen Mary«. <strong>Nach dieser Definition ist das<br>gesprochene Wort, zu dessen Entwicklung mindestens zwei Menschen nötig<br>waren, das erste industrielle Werkzeug.</strong> Es brachte die progressive<br>Integration hervor, durch die alle individuellen Erfahrungen und<br>Gedanken der gesamten Menschheit von Generation zu Generation überall<br>und jederzeit weitergegeben werden konnten.*</p>
</blockquote>
<p>"<em>Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde s.42</em>"</p>
]]></content:encoded>
      <itunes:author><![CDATA[Klarmachen ändert]]></itunes:author>
      <itunes:summary><![CDATA[<h2>Der Mensch ist ein Wesen der Gemeinschaft.</h2>
<p><img src="https://cdn.satellite.earth/514a2c6e7d2adff2f2c54cd0d40897efcc3ff0c19e4662529dd3c5bdb8cd01e9.png" alt="Der Mensch ist ein Wesen der Gemeinschaft."></p>
<p>Der Mensch ist ein Wesen der Gemeinschaft.<br>Ohne die anderen hätten wir keine Sprache, ohne die Sprache keinen<br>Begriff von Ich.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zoon_politikon">Zoon Politikon</a> „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lebewesen">Lebewesen</a> in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polis%22">Polisgemeinschaft</a>."</p>
<p>Die Konzeption des Zoon Politikon basiert auf der aristotelischen<br>Vorstellung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Teleologie">Teleologie</a>.&nbsp;</p>
<p>Nach Buckminster Fuller ist die Sprache ein industrielles Produkt :</p>
<blockquote>
<p>Alle Werkzeug-Extensionen der Menschheit können in zwei Hauptgruppen<br>eingeteilt werden -- in Handwerkzeuge und industrielle Werkzeuge. Ich<br>definiere Handwerkzeuge als alle diejenigen, welche von einem Menschen,<br>der ganz allein und nackt in der Wildnis anfängt, erfunden werden<br>könnten, wobei er sich nur auf seine eigene Erfahrung und seine eigenen<br>integralen Anlagen stützt. Unter diesen Isolationsbedingungen könnte er<br>Speere, Schleudern, Pfeile, Bogen und ähnliches erfinden -- was er auch<br>tat. Unter industriellen Werkzeugen verstehe ich alle Werkzeuge, die<br>nicht von einem Menschen allein produziert werden können, wie zum<br>Beispiel die H.M.S. »Queen Mary«. <strong>Nach dieser Definition ist das<br>gesprochene Wort, zu dessen Entwicklung mindestens zwei Menschen nötig<br>waren, das erste industrielle Werkzeug.</strong> Es brachte die progressive<br>Integration hervor, durch die alle individuellen Erfahrungen und<br>Gedanken der gesamten Menschheit von Generation zu Generation überall<br>und jederzeit weitergegeben werden konnten.*</p>
</blockquote>
<p>"<em>Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde s.42</em>"</p>
]]></itunes:summary>
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      </item>
      
      <item>
      <title><![CDATA[Organologische Verfasstheit]]></title>
      <description><![CDATA[Ein Klarmachbares ist also eine Schicht, eine Menge Klarmachbares, verwoben durch die gemeinsame Repräsentation in der Schicht. Es ist ein Plural.
]]></description>
             <itunes:subtitle><![CDATA[Ein Klarmachbares ist also eine Schicht, eine Menge Klarmachbares, verwoben durch die gemeinsame Repräsentation in der Schicht. Es ist ein Plural.
]]></itunes:subtitle>
      <pubDate>Sun, 15 Sep 2013 07:14:00 GMT</pubDate>
      <link>https://klamachen.npub.pro/post/47729cb3d947479d747523b96264d62c78190d6478aae16d9c45ae5b8b60258f/</link>
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      <category>klarmachen</category>
      
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      <dc:creator><![CDATA[Klarmachen ändert]]></dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Organologische Verfasstheit</h2>
<h1>Organologische Verfasstheit von Klarmachbarem</h1>
<p>Da sich Klarmachbares in und mit dem Gehirn entfaltet, strukturiert es<br>sich analog organologisch, wie das Organ in dem es repräsentiert wird.<br>Die Kategorien der Neurophysiologie finden Anwendung. Klarmachbares ist<br>so in Schichten organisiert und strukturiert und bedarf der<br>Voraussetzung durch das Organ. Neue Schichten bilden sich im Gebrauch[1]<br>und erzeugen die organischen Voraussetzungen. So können die neuen<br>Schichten durch ein Klarmachbares aktiviert und dieses Klarmachbare<br>repräsentiert werden. Ein Klarmachbares ist also eine Schicht, eine<br>Menge Klarmachbares, verwoben durch die gemeinsame Repräsentation in der<br>Schicht. Es ist ein Plural.</p>
<p>Auf der Rationalen Ebene ist es analog zu den Folgerungsmengen, den<br>deduktiven Systemen Alfred Tarskis[2].</p>
<p>Und so können wir sehen wie das Arbeiten am Verständnis ein Strecken der<br>Nerven ist, neue Denkräume zu erschließen, durch die formierte<br>Ausrichtung&nbsp; und Verbindung miteinander. Diese Arbeit ist unsere Arbeit.<br>Die Arbeit zu verstehen, wir müssen uns bemühen, ausrichten, strecken.</p>
<p>Der Lamarkschen Giraffe gleich strecken die Nerven so ihre Enden nach<br>einander aus und tasten nach Verbindungen.</p>
<p>So entsteht das Geflecht der Gedanken aus dem Geflecht der<br>Nervenverbindungen.\</p>
<blockquote>
<p>"...,als die epiphylogenetische<br>Struktur der menschlichen Erinnerung einen psychischen und kollektiven<br>Individuationsprozeß einleitet, der sich im Rahmen einer allgemeinen<br><em>Organologie</em> beschreiben läßt. Aus dieser Perspektive erscheint der<br>psychische Apparat als etwas, das unablässig durch technische und<br>technologische Apparate -und damit auch durch soziale Apparate -<br>rekonfiguriert wird."[3]</p>
</blockquote>
<hr>
<p>[1] <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neuroplastizit%C3%A4t">Neuronale Plastizität</a></p>
<p>[2] fundamenta mathematicae 25,1935:S. 503-526, 26 1936 S. 283-301</p>
<p>[3] Bernard Stiegler, Die Logik der Sorge, S. 20, 1. Auflage, Surkamp<br>2008</p>
]]></content:encoded>
      <itunes:author><![CDATA[Klarmachen ändert]]></itunes:author>
      <itunes:summary><![CDATA[<h2>Organologische Verfasstheit</h2>
<h1>Organologische Verfasstheit von Klarmachbarem</h1>
<p>Da sich Klarmachbares in und mit dem Gehirn entfaltet, strukturiert es<br>sich analog organologisch, wie das Organ in dem es repräsentiert wird.<br>Die Kategorien der Neurophysiologie finden Anwendung. Klarmachbares ist<br>so in Schichten organisiert und strukturiert und bedarf der<br>Voraussetzung durch das Organ. Neue Schichten bilden sich im Gebrauch[1]<br>und erzeugen die organischen Voraussetzungen. So können die neuen<br>Schichten durch ein Klarmachbares aktiviert und dieses Klarmachbare<br>repräsentiert werden. Ein Klarmachbares ist also eine Schicht, eine<br>Menge Klarmachbares, verwoben durch die gemeinsame Repräsentation in der<br>Schicht. Es ist ein Plural.</p>
<p>Auf der Rationalen Ebene ist es analog zu den Folgerungsmengen, den<br>deduktiven Systemen Alfred Tarskis[2].</p>
<p>Und so können wir sehen wie das Arbeiten am Verständnis ein Strecken der<br>Nerven ist, neue Denkräume zu erschließen, durch die formierte<br>Ausrichtung&nbsp; und Verbindung miteinander. Diese Arbeit ist unsere Arbeit.<br>Die Arbeit zu verstehen, wir müssen uns bemühen, ausrichten, strecken.</p>
<p>Der Lamarkschen Giraffe gleich strecken die Nerven so ihre Enden nach<br>einander aus und tasten nach Verbindungen.</p>
<p>So entsteht das Geflecht der Gedanken aus dem Geflecht der<br>Nervenverbindungen.\</p>
<blockquote>
<p>"...,als die epiphylogenetische<br>Struktur der menschlichen Erinnerung einen psychischen und kollektiven<br>Individuationsprozeß einleitet, der sich im Rahmen einer allgemeinen<br><em>Organologie</em> beschreiben läßt. Aus dieser Perspektive erscheint der<br>psychische Apparat als etwas, das unablässig durch technische und<br>technologische Apparate -und damit auch durch soziale Apparate -<br>rekonfiguriert wird."[3]</p>
</blockquote>
<hr>
<p>[1] <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neuroplastizit%C3%A4t">Neuronale Plastizität</a></p>
<p>[2] fundamenta mathematicae 25,1935:S. 503-526, 26 1936 S. 283-301</p>
<p>[3] Bernard Stiegler, Die Logik der Sorge, S. 20, 1. Auflage, Surkamp<br>2008</p>
]]></itunes:summary>
      
      </item>
      
      <item>
      <title><![CDATA[Eigentum verpflichtet]]></title>
      <description><![CDATA[Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.]]></description>
             <itunes:subtitle><![CDATA[Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.]]></itunes:subtitle>
      <pubDate>Sun, 25 Aug 2013 11:22:00 GMT</pubDate>
      <link>https://klamachen.npub.pro/post/6d55f7aa049f899421328ac63ab6191061b7aade14c7adb4e3373bc3a5eb4f66/</link>
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      <dc:creator><![CDATA[Klarmachen ändert]]></dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Eigentum verpflichtet</h2>
<p><img src="74b2b010-d08b-4353-aa81-dc7184e8b2e7.png" alt="Eigentum verpflichtet."></p>
<p>Das Deutsche Grundgesetz.</p>
<p>Hier der Artikel 14 Abs.2&nbsp;</p>
<p><em>Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.</em></p>
<p><np-embed url="http://dejure.org/gesetze/GG/14.html"><a href="http://dejure.org/gesetze/GG/14.html">http://dejure.org/gesetze/GG/14.html</a></np-embed></p>
<p>Es führt nicht nur aus, das Eigentum eine Verpflichtung ist,<br>der man sich nicht entziehen kann, auch worin diese Verpflichtung<br>besteht. Es ist das "Wohle der Allgemeinheit" dem wir alle verpflichtet sind.</p>
<p>Durch die Kritische Vernunft werden wir in die Verantwortung gerufen.<br>Verantwortung zur Sorge, eine<br>Sorge, die wir für uns und die<br>anderen empfinden. Diese Empfindung stellt sich ein, wenn wir uns<br>klarmachen: Ein Bewusstsein achtet ein anderes<br>Bewusstsein weil es voll Staunen und Liebe für die eigene Existenz<br>ist.</p>
<p>Marketing und Werbung zerstören systematisch diese Sorge, mit ihr, die<br>Basis der aufgeklärten Gesellschaft.</p>
<p>Es ist wie Bernard Stiegler beschreibt:</p>
<blockquote>
<p>Die Ablösung der Biomacht durch die Psychomacht, die seit der zweiten<br>Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts nicht mehr die Körper der<br>Bevölkerung für die Produktion verwertet, sondern die Gehirne für den<br>Konsum modelliert.</p>
</blockquote>
<blockquote>
<p>Die große Infantilisierung der Gegenwart, so Stiegler, vorangetrieben<br>vor allem durch die Psychotechnologien des Marketing, produziert eine<br>Gesellschaft verantwortungs- und rücksichtsloser Wesen, die keine<br>Sorge - weder die Sorge für sich, noch für die anderen, noch die Welt -<br>mehr kennt. Keine philia, keine Verbundenheit, kein Begehren und kein<br>Wünschen. Die psychosoziale Verfassung der Gegenwart, so Stiegler<br>nüchtern, heißt globales&nbsp;Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/buch-logik-der-sorge-am-nullpunkt-des-denkens-1.187854">Am Nullpunkt des Denkens</a> (sueddeutsche) über</p>
<p>*BERNARD STIEGLER: Logik der Sorge. Verlust der Aufklärung durch Technik<br>und Medien. Aus dem Französischen von Susanne Baghestanie. Suhrkamp<br>Verlag, Frankfurt am Main 2008.&nbsp;*</p>
<p><img src="https://cdn.satellite.earth/a45a1b497ec4ceec236f46240cdac2233feeaf3217f265f5291368934408ef13.jpg" alt="dein kassenbon ist ein stimmzettel"></p>
<p>Das Systematische ist noch tief greifender als von Stiegler dargestellt,<br>die Verantwortungslosigkeit des Konsumenten ist gleichzeitig eine<br>Komplitzenschaft. Denn : Lehnen wir unsere eigene Verantwortung ab, sind<br>wir nicht mehr länger in der Lage sie von anderen einzufordern.</p>
]]></content:encoded>
      <itunes:author><![CDATA[Klarmachen ändert]]></itunes:author>
      <itunes:summary><![CDATA[<h2>Eigentum verpflichtet</h2>
<p><img src="74b2b010-d08b-4353-aa81-dc7184e8b2e7.png" alt="Eigentum verpflichtet."></p>
<p>Das Deutsche Grundgesetz.</p>
<p>Hier der Artikel 14 Abs.2&nbsp;</p>
<p><em>Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.</em></p>
<p><np-embed url="http://dejure.org/gesetze/GG/14.html"><a href="http://dejure.org/gesetze/GG/14.html">http://dejure.org/gesetze/GG/14.html</a></np-embed></p>
<p>Es führt nicht nur aus, das Eigentum eine Verpflichtung ist,<br>der man sich nicht entziehen kann, auch worin diese Verpflichtung<br>besteht. Es ist das "Wohle der Allgemeinheit" dem wir alle verpflichtet sind.</p>
<p>Durch die Kritische Vernunft werden wir in die Verantwortung gerufen.<br>Verantwortung zur Sorge, eine<br>Sorge, die wir für uns und die<br>anderen empfinden. Diese Empfindung stellt sich ein, wenn wir uns<br>klarmachen: Ein Bewusstsein achtet ein anderes<br>Bewusstsein weil es voll Staunen und Liebe für die eigene Existenz<br>ist.</p>
<p>Marketing und Werbung zerstören systematisch diese Sorge, mit ihr, die<br>Basis der aufgeklärten Gesellschaft.</p>
<p>Es ist wie Bernard Stiegler beschreibt:</p>
<blockquote>
<p>Die Ablösung der Biomacht durch die Psychomacht, die seit der zweiten<br>Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts nicht mehr die Körper der<br>Bevölkerung für die Produktion verwertet, sondern die Gehirne für den<br>Konsum modelliert.</p>
</blockquote>
<blockquote>
<p>Die große Infantilisierung der Gegenwart, so Stiegler, vorangetrieben<br>vor allem durch die Psychotechnologien des Marketing, produziert eine<br>Gesellschaft verantwortungs- und rücksichtsloser Wesen, die keine<br>Sorge - weder die Sorge für sich, noch für die anderen, noch die Welt -<br>mehr kennt. Keine philia, keine Verbundenheit, kein Begehren und kein<br>Wünschen. Die psychosoziale Verfassung der Gegenwart, so Stiegler<br>nüchtern, heißt globales&nbsp;Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/buch-logik-der-sorge-am-nullpunkt-des-denkens-1.187854">Am Nullpunkt des Denkens</a> (sueddeutsche) über</p>
<p>*BERNARD STIEGLER: Logik der Sorge. Verlust der Aufklärung durch Technik<br>und Medien. Aus dem Französischen von Susanne Baghestanie. Suhrkamp<br>Verlag, Frankfurt am Main 2008.&nbsp;*</p>
<p><img src="https://cdn.satellite.earth/a45a1b497ec4ceec236f46240cdac2233feeaf3217f265f5291368934408ef13.jpg" alt="dein kassenbon ist ein stimmzettel"></p>
<p>Das Systematische ist noch tief greifender als von Stiegler dargestellt,<br>die Verantwortungslosigkeit des Konsumenten ist gleichzeitig eine<br>Komplitzenschaft. Denn : Lehnen wir unsere eigene Verantwortung ab, sind<br>wir nicht mehr länger in der Lage sie von anderen einzufordern.</p>
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      <title><![CDATA[Freiheit gibt es nur von der inneren Bedingtheit.]]></title>
      <description><![CDATA[Freiheit gibt es nur von der inneren Bedingtheit. ]]></description>
             <itunes:subtitle><![CDATA[Freiheit gibt es nur von der inneren Bedingtheit. ]]></itunes:subtitle>
      <pubDate>Sat, 24 Aug 2013 11:22:00 GMT</pubDate>
      <link>https://klamachen.npub.pro/post/80ec98ced8787e04a1b6b9bb066481f871a89cf1e294aa87f00b67b0afc4ea8e/</link>
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      <dc:creator><![CDATA[Klarmachen ändert]]></dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Freiheit</h2>
<p><img src="https://cdn.satellite.earth/5401c16c9d2df8e24cfb47298430402683f18f0d76f91684994d191b5575ecaa.png" alt="Freiheit gibt es nur von der inneren Bedingtheit"></p>
<p>Freiheit gibt es nur von der inneren Bedingtheit.&nbsp;</p>
<p>Hier können wir Buddha hören, wie er sagt :</p>
<blockquote>
<p>"Wir leiden deshalb, weil wir an Menschen und Dingen einer Welt hängen,<br>in der nichts Bestand hat."</p>
</blockquote>
<p>Und für uns Europäer spricht es Nietzsche :</p>
<blockquote>
<p>"Dies, ja dies allein ist <em>Rache</em> selber: des Willens Widerwille gegen<br>die Zeit und ihr »Es war«.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.zeno.org/Philosophie/L/Nietzsche-W+Bd.+2">394</a></p>
<p>Allein heute ist Freiheit bequem, so stellen wir uns die Freie<br>Entfaltung vor. In einem grenzenlosen Raum, endlos in alle Richtungen<br>sich erstrecken können, ohne Widerstand, ohne Kanten, ohne ein Gegenüber<br>als anderes.</p>
<p>Einerseits naiv aber auch anzüglich, konspirativ, lüstern: Diese<br>Vorstellung der Freiheit ist durch Marketing gestiftet und ist die<br>Übersetzung des <em>grenzenlosen Wirtschaftswachstums-Gedanken</em> auf den<br>Einzelnen.</p>
<p>Byung-Chul Han bemerkt treffend:</p>
<blockquote>
<p>"Der Wegfall der Herrschaftsinstanz<br>führt aber nicht zu einer wirklichen Freiheit und Zwanglosigkeit, denn<br>das Leistungssubjekt beutet <em>sich selbst</em> aus [...] Der transparente<br>Kunde ist der neue Insasse, ja der <em>Homo saccer</em> des digitalen<br>Panoptikums."</p>
</blockquote>
<p>und schließt mit:</p>
<blockquote>
<p>"Der Insasse des digitalen Panoptikums<br>ist Opfer und Täter zugleich. Darin besteht die Dialektik der Freiheit,<br>die Freiheit erweist sich als Kontrolle."</p>
</blockquote>
<p>[Byung-Chul Han, Transparenzgesellschaft,S. 79/80/82, 3. Auflage 2013<br>MSB]</p>
<blockquote>
<p>"Die Absolute Freiheit verhöhnt die Gerechtigkeit. Die Absolute<br>Gerechtigkeit leugnet die Freiheit. Um fruchtbar zu sein, müssen beide<br>Begriffe sich gegenseitig begrenzen. Niemand hält sein geschick für<br>frei, wenn es nicht gleichzeitig gerecht ist, und nicht für gerecht,<br>wenn es nicht frei ist."</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;[Albert Camus, Der Mensch in der Revolte, 29. Auflage Oktober 2013,<br>Rowohlt Verlag ]</p>
]]></content:encoded>
      <itunes:author><![CDATA[Klarmachen ändert]]></itunes:author>
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<p>Freiheit gibt es nur von der inneren Bedingtheit.&nbsp;</p>
<p>Hier können wir Buddha hören, wie er sagt :</p>
<blockquote>
<p>"Wir leiden deshalb, weil wir an Menschen und Dingen einer Welt hängen,<br>in der nichts Bestand hat."</p>
</blockquote>
<p>Und für uns Europäer spricht es Nietzsche :</p>
<blockquote>
<p>"Dies, ja dies allein ist <em>Rache</em> selber: des Willens Widerwille gegen<br>die Zeit und ihr »Es war«.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.zeno.org/Philosophie/L/Nietzsche-W+Bd.+2">394</a></p>
<p>Allein heute ist Freiheit bequem, so stellen wir uns die Freie<br>Entfaltung vor. In einem grenzenlosen Raum, endlos in alle Richtungen<br>sich erstrecken können, ohne Widerstand, ohne Kanten, ohne ein Gegenüber<br>als anderes.</p>
<p>Einerseits naiv aber auch anzüglich, konspirativ, lüstern: Diese<br>Vorstellung der Freiheit ist durch Marketing gestiftet und ist die<br>Übersetzung des <em>grenzenlosen Wirtschaftswachstums-Gedanken</em> auf den<br>Einzelnen.</p>
<p>Byung-Chul Han bemerkt treffend:</p>
<blockquote>
<p>"Der Wegfall der Herrschaftsinstanz<br>führt aber nicht zu einer wirklichen Freiheit und Zwanglosigkeit, denn<br>das Leistungssubjekt beutet <em>sich selbst</em> aus [...] Der transparente<br>Kunde ist der neue Insasse, ja der <em>Homo saccer</em> des digitalen<br>Panoptikums."</p>
</blockquote>
<p>und schließt mit:</p>
<blockquote>
<p>"Der Insasse des digitalen Panoptikums<br>ist Opfer und Täter zugleich. Darin besteht die Dialektik der Freiheit,<br>die Freiheit erweist sich als Kontrolle."</p>
</blockquote>
<p>[Byung-Chul Han, Transparenzgesellschaft,S. 79/80/82, 3. Auflage 2013<br>MSB]</p>
<blockquote>
<p>"Die Absolute Freiheit verhöhnt die Gerechtigkeit. Die Absolute<br>Gerechtigkeit leugnet die Freiheit. Um fruchtbar zu sein, müssen beide<br>Begriffe sich gegenseitig begrenzen. Niemand hält sein geschick für<br>frei, wenn es nicht gleichzeitig gerecht ist, und nicht für gerecht,<br>wenn es nicht frei ist."</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;[Albert Camus, Der Mensch in der Revolte, 29. Auflage Oktober 2013,<br>Rowohlt Verlag ]</p>
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      </item>
      
      <item>
      <title><![CDATA[Kinder der Gesellschaft.]]></title>
      <description><![CDATA[Kinder sind immer auch Kinder der Gesellschaft.
Ohne Kinder gibt es keine Zukunft, ohne Zukunft gibt es keine Geschichte und ohne Geschichte auch keine sinnvolle Existenz.
]]></description>
             <itunes:subtitle><![CDATA[Kinder sind immer auch Kinder der Gesellschaft.
Ohne Kinder gibt es keine Zukunft, ohne Zukunft gibt es keine Geschichte und ohne Geschichte auch keine sinnvolle Existenz.
]]></itunes:subtitle>
      <pubDate>Fri, 23 Aug 2013 23:23:00 GMT</pubDate>
      <link>https://klamachen.npub.pro/post/4a48211b296035b740df3134f2fde837f1f9b7b272b02bc342d79dd60ad65fbb/</link>
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      <dc:creator><![CDATA[Klarmachen ändert]]></dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Kinder der Gesellschaft</h2>
<p><img src="https://cdn.satellite.earth/ad7ea956324fdbee0992dd4bd466be8946b3bd3805754243d75342c151a7e742.png" alt="Kinder sind immer auch Kinder der Gesellschaft."></p>
<p><strong>Kinder sind immer auch Kinder der Gesellschaft.</strong><br>Ohne Kinder gibt es keine Zukunft, ohne Zukunft gibt es keine Geschichte<br>und ohne Geschichte auch keine sinnvolle Existenz.</p>
<p><np-embed url="http://de.wikipedia.org/wiki/Children_of_Men"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Children_of_Men">http://de.wikipedia.org/wiki/Children_of_Men</a></np-embed></p>
<blockquote>
<p>"Nur im Rahmen einer Narration kann das Ende als Vollendung<br><em>erscheinen</em>. Ohne jeden narrativen Schein ist das Ende immer ein<br>absoluter Verlust, ein absoluter Mangel."</p>
</blockquote>
<p>[Byung-Chul Han, Transparenzgesellschaft,S. 52, 3. Auflage 2013 MSB]</p>
]]></content:encoded>
      <itunes:author><![CDATA[Klarmachen ändert]]></itunes:author>
      <itunes:summary><![CDATA[<h2>Kinder der Gesellschaft</h2>
<p><img src="https://cdn.satellite.earth/ad7ea956324fdbee0992dd4bd466be8946b3bd3805754243d75342c151a7e742.png" alt="Kinder sind immer auch Kinder der Gesellschaft."></p>
<p><strong>Kinder sind immer auch Kinder der Gesellschaft.</strong><br>Ohne Kinder gibt es keine Zukunft, ohne Zukunft gibt es keine Geschichte<br>und ohne Geschichte auch keine sinnvolle Existenz.</p>
<p><np-embed url="http://de.wikipedia.org/wiki/Children_of_Men"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Children_of_Men">http://de.wikipedia.org/wiki/Children_of_Men</a></np-embed></p>
<blockquote>
<p>"Nur im Rahmen einer Narration kann das Ende als Vollendung<br><em>erscheinen</em>. Ohne jeden narrativen Schein ist das Ende immer ein<br>absoluter Verlust, ein absoluter Mangel."</p>
</blockquote>
<p>[Byung-Chul Han, Transparenzgesellschaft,S. 52, 3. Auflage 2013 MSB]</p>
]]></itunes:summary>
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      </item>
      
      <item>
      <title><![CDATA[Gewalt ist eine ansteckende Krankheit.]]></title>
      <description><![CDATA[Studien zeigen dass Gewalt - erfahren als junger Mensch - dazu führt, selbst Gewalt auszuüben. In diesem Sinne ist Gewalt eine *Eigenschaft*, die über Kontakt weitergegeben wird und haften bleibt. So vorgestellt, ist die Gewaltausübung ein Kreislauf, der sich, einmal in Gang gebracht, ausbreitet und vermehrt, bis alles und alle erfasst sind.
]]></description>
             <itunes:subtitle><![CDATA[Studien zeigen dass Gewalt - erfahren als junger Mensch - dazu führt, selbst Gewalt auszuüben. In diesem Sinne ist Gewalt eine *Eigenschaft*, die über Kontakt weitergegeben wird und haften bleibt. So vorgestellt, ist die Gewaltausübung ein Kreislauf, der sich, einmal in Gang gebracht, ausbreitet und vermehrt, bis alles und alle erfasst sind.
]]></itunes:subtitle>
      <pubDate>Fri, 23 Aug 2013 23:23:00 GMT</pubDate>
      <link>https://klamachen.npub.pro/post/d9a73684117712cd2ace574396631509f14c622ac621adb6b6ae8de7b9b7355b/</link>
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      <category>gewalt</category>
      
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      <dc:creator><![CDATA[Klarmachen ändert]]></dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Gewalt ist eine ansteckende Krankheit.</h2>
<p><img src="https://cdn.satellite.earth/8ecb306b47372e65a6a07580b124201af38feb67d1005c5a79cafaba7ab93056.png" alt="Gewalt ist eine ansteckende Krankheit"></p>
<p>Studien[1 2] zeigen dass<br>Gewalt - erfahren als junger Mensch - dazu führt, selbst Gewalt<br>auszuüben. In diesem Sinne ist Gewalt eine <em>Eigenschaft</em>, die über<br>Kontakt weitergegeben wird und haften bleibt. So vorgestellt, ist die<br>Gewaltausübung ein Kreislauf, der sich, einmal in Gang gebracht,<br>ausbreitet und vermehrt, bis alles und alle erfasst sind.<br>:::</p>
<p>Dies ist die Geschichte, wie sie uns gelehrt wird, eine Geschichte der<br>Gewalt und der Kriege, in der wir auf ewig in dieser Spirale gefangen<br>sind und psychotisch die Zwangshandlungen wiederholen und unsere Kinder<br>zu schlagen.</p>
<p>Nun müssen wir das nicht mehr tun; nachdem Millionen Menschen in den<br>Weltkriegen umgekommen sind, ist dieser Kreislauf unterbrochen.<br>Hier in Deutschland wie auch<br>anderswo.</p>
<p>Inzwischen sind Generationen von Menschen aufgewachsen ohne häusliche<br>Gewalterfahrung, ohne den Zwang selbst Gewalt ausüben zu müssen.</p>
<p>Es ist eine historisch einmalige Zeit, in der wir von einem Teil innerer<br>Bedingtheit frei werden können.</p>
<p>Erst seit 2000[3]<br>verbieten wir in Deutschland das Schlagen unsere Kinder rechtlich<br>verbindlich und dieses war nur möglich durch das Opfer der Millionen<br>Umgekommenen und der Generationen nach ihnen, die nicht diesen viralen<br>Effekt der Gewalt ausgesetzt waren.</p>
<p>Dies ist ein Geheiß. Nicht nur für jeden von uns, kann es das<br>Miteinander so umfassend umwälzen. Es kann uns in eine Welt rufen, in<br>der wir nicht Geld für Waffen und Kriegsmaterial ausgeben, um uns zu<br>schützen, vor denen, die weniger haben, sondern in der wir denen, die<br>weniger haben, das Geld geben, was wir für Waffen nun nicht mehr<br>brauchen. Es ist das Geheiß, in das uns die Millionen Opfer rufen,<br>dieses Opfer als ein solches zu betrachten, als ein Opfer in einem hohen<br>Sinne.</p>
<hr>
<p>[1] Science Vol. 308 no. 5726 pp. 1323-1326<br><np-embed url="http://www.sciencemag.org/content/308/5726/1323.abstract?sid=9bf0ce3f-39a4-45a9-950e-40a357e451ef"><a href="http://www.sciencemag.org/content/308/5726/1323.abstract?sid=9bf0ce3f-39a4-45a9-950e-40a357e451ef">http://www.sciencemag.org/content/308/5726/1323.abstract?sid=9bf0ce3f-39a4-45a9-950e-40a357e451ef</a></np-embed></p>
<p>[2] Journal of Clinical<br>Child &amp; Adolescent Psychology Volume 39, Issue 1, 2009 pages 103-116<br><np-embed url="http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/15374410903401153#.UfF0VOGzAQd"><a href="http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/15374410903401153#.UfF0VOGzAQd">http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/15374410903401153#.UfF0VOGzAQd</a></np-embed></p>
<p>[3] <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1631.html">§1631</a><br>    <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_zur_%C4chtung_von_Gewalt_in_der_Erziehung">Gesetz zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung</a></p>
<p>Ein schönes Video in diesem Zusammenhang:</p>
<p><a href="http://www.cjube.com/sciences/articles/ted-gary-slutkin-lets-treat-violence-like-a-contagious-disease.html">TED: Gary Slutkin: Let's treat violence like a contagious disease</a>\</p>
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      <itunes:author><![CDATA[Klarmachen ändert]]></itunes:author>
      <itunes:summary><![CDATA[<h2>Gewalt ist eine ansteckende Krankheit.</h2>
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<p>Studien[1 2] zeigen dass<br>Gewalt - erfahren als junger Mensch - dazu führt, selbst Gewalt<br>auszuüben. In diesem Sinne ist Gewalt eine <em>Eigenschaft</em>, die über<br>Kontakt weitergegeben wird und haften bleibt. So vorgestellt, ist die<br>Gewaltausübung ein Kreislauf, der sich, einmal in Gang gebracht,<br>ausbreitet und vermehrt, bis alles und alle erfasst sind.<br>:::</p>
<p>Dies ist die Geschichte, wie sie uns gelehrt wird, eine Geschichte der<br>Gewalt und der Kriege, in der wir auf ewig in dieser Spirale gefangen<br>sind und psychotisch die Zwangshandlungen wiederholen und unsere Kinder<br>zu schlagen.</p>
<p>Nun müssen wir das nicht mehr tun; nachdem Millionen Menschen in den<br>Weltkriegen umgekommen sind, ist dieser Kreislauf unterbrochen.<br>Hier in Deutschland wie auch<br>anderswo.</p>
<p>Inzwischen sind Generationen von Menschen aufgewachsen ohne häusliche<br>Gewalterfahrung, ohne den Zwang selbst Gewalt ausüben zu müssen.</p>
<p>Es ist eine historisch einmalige Zeit, in der wir von einem Teil innerer<br>Bedingtheit frei werden können.</p>
<p>Erst seit 2000[3]<br>verbieten wir in Deutschland das Schlagen unsere Kinder rechtlich<br>verbindlich und dieses war nur möglich durch das Opfer der Millionen<br>Umgekommenen und der Generationen nach ihnen, die nicht diesen viralen<br>Effekt der Gewalt ausgesetzt waren.</p>
<p>Dies ist ein Geheiß. Nicht nur für jeden von uns, kann es das<br>Miteinander so umfassend umwälzen. Es kann uns in eine Welt rufen, in<br>der wir nicht Geld für Waffen und Kriegsmaterial ausgeben, um uns zu<br>schützen, vor denen, die weniger haben, sondern in der wir denen, die<br>weniger haben, das Geld geben, was wir für Waffen nun nicht mehr<br>brauchen. Es ist das Geheiß, in das uns die Millionen Opfer rufen,<br>dieses Opfer als ein solches zu betrachten, als ein Opfer in einem hohen<br>Sinne.</p>
<hr>
<p>[1] Science Vol. 308 no. 5726 pp. 1323-1326<br><np-embed url="http://www.sciencemag.org/content/308/5726/1323.abstract?sid=9bf0ce3f-39a4-45a9-950e-40a357e451ef"><a href="http://www.sciencemag.org/content/308/5726/1323.abstract?sid=9bf0ce3f-39a4-45a9-950e-40a357e451ef">http://www.sciencemag.org/content/308/5726/1323.abstract?sid=9bf0ce3f-39a4-45a9-950e-40a357e451ef</a></np-embed></p>
<p>[2] Journal of Clinical<br>Child &amp; Adolescent Psychology Volume 39, Issue 1, 2009 pages 103-116<br><np-embed url="http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/15374410903401153#.UfF0VOGzAQd"><a href="http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/15374410903401153#.UfF0VOGzAQd">http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/15374410903401153#.UfF0VOGzAQd</a></np-embed></p>
<p>[3] <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1631.html">§1631</a><br>    <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_zur_%C4chtung_von_Gewalt_in_der_Erziehung">Gesetz zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung</a></p>
<p>Ein schönes Video in diesem Zusammenhang:</p>
<p><a href="http://www.cjube.com/sciences/articles/ted-gary-slutkin-lets-treat-violence-like-a-contagious-disease.html">TED: Gary Slutkin: Let's treat violence like a contagious disease</a>\</p>
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      <title><![CDATA[Bewusstsein]]></title>
      <description><![CDATA[Ein Bewusstsein achtet ein anderes Bewusstsein, weil es voll Staunen und Liebe für die eigene Existenz ist.]]></description>
             <itunes:subtitle><![CDATA[Ein Bewusstsein achtet ein anderes Bewusstsein, weil es voll Staunen und Liebe für die eigene Existenz ist.]]></itunes:subtitle>
      <pubDate>Wed, 21 Aug 2013 03:07:00 GMT</pubDate>
      <link>https://klamachen.npub.pro/post/2e38dffba9cff766eaec867b94832e7d77a6fd8869b58f8cdf45d36df4db0087/</link>
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      <content:encoded><![CDATA[<h2>Bewusstsein</h2>
<p><img src="https://cdn.satellite.earth/5579464e2bd802ddf53b51f317d6932c048cf0379cd82fcb7513b0cb6c0ecbcd.png" alt="Ein Bewusstsein achtet ein anderes Bewusstsein"></p>
<p>Ein Bewusstsein achtet ein anderes Bewusstsein,<br>weil es voll Staunen und Liebe für die eigene Existenz ist.</p>
<p>Und auch hier sind wir bei Kant:</p>
<blockquote>
<p>„Zwei Dinge erfüllen das Gemüth mit immer neuer und zunehmender<br>Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken<br>damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische<br>Gesetz in mir."</p>
</blockquote>
<p><a href="http://korpora.zim.uni-duisburg-essen.de/kant/aa05/161.html">Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft</a></p>
<p>Es macht auch klar, warum vernünftige Wesen immer Pazifisten sind.</p>
<p>Hans Jonas weitet es aus, über unsere persönliche Existenz<br>hinaus:</p>
<blockquote>
<p>„Handle so, daß die Wirkungen deiner Handlungen verträglich sind mit<br>der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden."</p>
</blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Jonas#cite_note-2">Das Prinzip Verantwortung</a></p>
]]></content:encoded>
      <itunes:author><![CDATA[Klarmachen ändert]]></itunes:author>
      <itunes:summary><![CDATA[<h2>Bewusstsein</h2>
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<p>Ein Bewusstsein achtet ein anderes Bewusstsein,<br>weil es voll Staunen und Liebe für die eigene Existenz ist.</p>
<p>Und auch hier sind wir bei Kant:</p>
<blockquote>
<p>„Zwei Dinge erfüllen das Gemüth mit immer neuer und zunehmender<br>Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken<br>damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische<br>Gesetz in mir."</p>
</blockquote>
<p><a href="http://korpora.zim.uni-duisburg-essen.de/kant/aa05/161.html">Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft</a></p>
<p>Es macht auch klar, warum vernünftige Wesen immer Pazifisten sind.</p>
<p>Hans Jonas weitet es aus, über unsere persönliche Existenz<br>hinaus:</p>
<blockquote>
<p>„Handle so, daß die Wirkungen deiner Handlungen verträglich sind mit<br>der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden."</p>
</blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Jonas#cite_note-2">Das Prinzip Verantwortung</a></p>
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